Prüfhalle mit angegliedertem Laborgebäudeder der ingenieurwissenschaftlichen Fakultät
Laborgebäude IWF Universität Rostock
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Laborgebäude der ingenieurwissenschaftlichen Fakultäten - IWF

Die Sanierung des Laborgebäude-Ensemble der Universität Rostock. Gebäude-Nr. 6134 bis 6136 und 6138 Albert-Einstein-Straße 2, 18059 Rostock

  • Bauherr - Betrieb für Bau und Liegenschaften Mecklenburg-Vorpommern
  • Fertigstellung - voraussichtlich 2020
  • NRF - ca. 1300 m²
  • MGF - ca. k.A. m²
  • Baukosten - ca. 5,0 Mio. Euro (KG 300 & 400)
  • Einheiten - k.A.
  • Erbrachte Leistung - Lph 1 bis 4
  • Erstellung der EW-Bau inkl. Interimsmaßnahmen
  • Erstellung der EW-Bau mit Interimslösung, entstanden in Mitarbeit bei tsj tönies+schroeter+jansen freie architekten gmbh
Kurzerläuterung
Die Universität Rostock wurde als Gebäude-Ensemble nach Entwürfen von Walter Baresel und Ernst Gahler Ende der 1950er Jahre errichtet. Er gilt als erster Uni­versitäts­bau der DDR und steht heute mit seinen Bauwerken unter Ensemble­schutz der Denkmalpflege.
Heute sind auf dem Campus der Joachim-Jungius-Straße Ecke Albert-Einstein-Straße die ingen­ieu­rwissen­schaft­liche Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik sowie die Fakultät für Informatik und Elektrotechnik, im bilateralen Gebrauchssinne, beheimatet.
Die Universität Rostock steht in einem Um­struk­tur­ierungs­vorhaben, der im Rahmen einer gebotenen Be­stands­erhalt­ungs­forder­ung zu wesent­lichen Verbes­serungen führen soll. Zu diesem Zwecke wurden Re­struk­tur­ierungs- und rest­aura­tor­ische Gutachten
in Auftrag gegeben. Die bei den nach­folgenden Be­stands­unter­such­ungen hervor­tretenden Ergebnisse, zeigten einige erhebliche Struk­tur­schwächen und einen erhöhten Sanierungs­bedarf auf. Diese äußerten sich in multiplen alters­bedingten Bauschäden und Funktions­störungen. Hinsichtlich des Ensemble­schutzes wurden vor allem auf drei schützens­werte Haupt­merkmale Wert gelegt,
  • Der Fenstergliederung,
  • Das äußere Erscheinungsbild der Fassaden, mit seiner einzigartigen Farbkomposition auf einer Kratzputz-Struktur,
  • sowie die öffentlich zugänglichen Bereiche, sprich Flure & Treppenhäuser.
Aufgrund des anhaltenden hohen Sanierungs­staus und des bis Dato hohen Zer­störungs­grades der Bau­substanz, war das Labor­gebäude nur mit einer gesamt­heitlichen hochauf­wendigen Sanierungs­planung zu begegnen. Wirt­schaft­lich­keits­über­leg­ungen traten hierbei in den Hinter­grund. Die Schwer­punkt­aufgaben hierbei waren,
  • Drainierung der Kellersohle und Fundamente,
  • Herstellung einer campusseitigen EG Erschließung sowie Barrierefreiheit,
  • Betonsanierung aller tragenden Bauteile,
  • Restauration aller Fassadenelemente,
  • Herstellung von TGA Infrastruktur einschließlich Sanitäreinrichtungen gemäß ASR.