Eine Aufnahme der Südansicht des Seminargebäude der ingenieurwissenschaftlichen Fakultät
Seminargebäude IWF Universität Rostock
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Seminargebäude der ingenieurwissenschaftlichen Fakultät - IWF

Innensanierung des Seminargebäude der Universität Rostock, Gebäude-Nr. 6114 Albert-Einstein-Straße 2, 18059 Rostock

  • Bauherr - Betrieb für Bau und Liegenschaften Mecklenburg-Vorpommern
  • Fertigstellung - voraussichtlich 2019
  • NRF - ca. 3260 m²
  • MGF - k.A. m²
  • Baukosten - ca. 5,7 Mio. Euro (KG 300 & 400)
  • Einheiten - k.A.
  • Erbrachte Leistung - Lph 1 bis 4
  • Erstellung der EW-Bau inkl. Interimsmaßnahmen
  • Entstanden in Mitarbeit bei tsj tönies+schroeter+jansen freie architekten gmbh
Kurzerläuterung
Das Gebäude-Ensemble der Ingenieur­wissen­schaft­lichen Fakultät der Universität Rostock auf dem Campus Albert-Einstein-Straße Ecke Joachim-Jungius-Straße wurde Ende der 1950er Jahre als erster Univer­sitäts­bau der DDR errichtet, nach Entwürfen von Walter Baresel und Ernst Gahler. Die Bauwerke stehen heute unter Ensemble­schutz der Denkmalpflege.
Der Campus beheimatet, im in­ein­ander­greifen­den Sinne, die Fakultät für Maschinenbau und Schiffs­technik sowie die Fakultät für Informatik und Elektro­technik.
Im Rahmen von geplanten Um­struk­tur­ier­ungs­vorhaben der Universität Rostock und einer gebotenen Bestands­erhaltungs­forderung wurden Re­struktur­ierungs- und
rest­aurator­ische Gutachten in Auftrag gegeben. Die bei den Bestands­unter­such­ungen hervor­tretenden Ergebnisse zeigten einige erhebliche Struktur­schwächen und einen erhöhten Sanierungs­bedarf auf. Diese äußerten sich in multiplen alters­bedingten Bauschäden und Funktions­störungen. Hin­sichtlich des Ensemble­schutzes wurden vor allem auf drei schützens­werte Haupt­merkmale Wert gelegt,
  • Das äußere Erscheinungsbild der Fassaden, mit seiner einzigartigen Farbkomposition auf einer Kratzputz-Struktur,
  • Der Fenstergliederung,
  • sowie die öffentlich zugänglichen Bereiche, sprich Flure & Treppenhäuser.
Ver­änderungs­potentiale ergaben sich also nur innerhalb der Funktions­räume. Hier waren auch die Struktur­schwächen am deutlichsten zu erkennen, zu diesen gehörten,
  • Keine zeitgemäße Möblierung und Equipment Ausstattung,
  • Eine erhöhte Nachhallzeit in den Unterrichtsräumen,
  • Erhöhte Anforderung an die Tragfähigkeit des Fußbodens, aufgrund der Umstrukturierung und Funktions­anpassung,
  • Eine geringe Lumenzahl in der Raumtiefe,
  • Eine zu geringe Anzahl von Sanitäreinrichtungen gemäß ASR.